Einer von mehreren Bausteinen der privaten Rechtsschutzversicherung ist die Verkehrsrechtsschutzversicherung. Sie kann auch als eine eigenständige Versicherung abgeschlossen werden und bezieht sich auf den öffentlichen Straßenverkehr. Jeder, der daran teilnimmt, kann von jetzt auf gleich in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Das gilt für die Kfz-Halter ebenso wie für Radfahrer, die Benutzer von E-Bikes oder für die Fußgänger. Bei Streitigkeiten im Straßenverkehr muss schon allein aus versicherungsrechtlichen Gründen der Schuldige oder Unfallverursacher festgestellt werden. Das zieht fast automatisch ein Gerichtsverfahren nach sich. Spätestens vor Gericht sollte oder muss sich der Betroffene rechtlich vertreten lassen.

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung kombiniert mehrere Versicherungsarten der allgemeinen privaten Rechtsschutzversicherung. Der Verkehrsrechtsstreit kann sich sowohl auf den Schadensersatz-, den Vertrags-, Sachen- oder den Strafrechtsschutz beziehen. Jeder Verkehrsunfall ist anders gelagert und insofern ein Einzelfall. Er reicht von der einfachen Ordnungswidrigkeit über die Unstimmigkeit mit dem Vertragshändler oder dem Leasingunternehmen bis hin zum Verkehrsunfall mit einem unklaren oder komplizierten Unfallhergang. Beim Unfall mit Personenschaden werden die Betroffenen oftmals noch stationär im Krankenhaus behandelt, während der Streit um Recht haben und Recht bekommen schon beginnt. In einer solchen Situation ist es hilfreich und beruhigend zu wissen, durch einen Fachmann, und zwar durch den Fachanwalt für Verkehrsrecht vertreten zu werden. 

Die Versicherer bieten den Verkehrsrechtsschutz zu unterschiedlich gestalteten Tarifen an. Manche haben hier ihren Schwerpunkt, dort aber den einen oder anderen Schwachpunkt. Wer sein Auto oft und lange im Ausland benutzt, der sollte beispielsweise auf jeden Fall den Strafrechtsschutz inklusive einer Kautionszahlung in seinen Verkehrsrechtsschutz einbeziehen. Jedes Land, ob in oder außerhalb der Europäischen Union, hat sein nationales Verkehrsrecht. Das macht einen Versicherungsvergleich zum Verkehrsrechtsschutz nicht nur interessant, sondern zwingend notwendig. Jeder kann betroffen sein und sollte prüfen, welche Verkehrsrisiken für ihn besonders schützenswert sind. Solche Vergleiche werden kostenlos auf Onlineportalen im Internet angeboten. Sie sind anonym, vom Onlinebesucher werden keine persönlichen oder privaten Angaben erwartet. Mit wenigen Eingaben werden die Anbieter in einem Ranking angezeigt. Das lässt sich durch Such- und Filterfunktionen nach unterschiedlichen Kriterien verfeinern und auswerten. Wer seinen Versicherungsvergleich ausweiten möchte, der kann die Verkehrsrechtsschutzversicherung auf mehreren Onlineportalen vergleichen.

Niemand ist davor geschützt, schon morgen in eine Verkehrssituation zu gelangen, die rechtliche Folgen hat. Oft drängen die Versicherungen auf eine rechtliche Klärung, die für ihre Leistungspflicht entscheidend sein kann. Der Beteiligte muss sich dann rechtlich wehren und vertreten lassen. Eine gute Verkehrsrechtsschutzversicherung ist in dieser Situation ein buchstäblich sanftes Ruhekissen. Ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen, wird das eigene Recht juristisch vertreten. Der Verkehrsteilnehmer selbst kann das gar nicht; weder fachlich noch finanziell.